Nikki de Saint Phalle in den Opelvillen

Sonntägliches Kaffeetrinken bei Bernar Leston und Christine Thomas. Es gibt leckere, warme Zimtschnecken. Frisch gestärkt eilen wir zu der Ausstellung in den alten Opelvillen in Rüsselsheim. Heute sind Werke von Nikki de Saint Phalle zu sehen und ich bin sehr gespannt, wieviele Nanas sie in dem kleinen, aber exklusiven Rahmen ausgestellt haben. Aber die heutige Hauptattraktion ist für mich, dass ich unschuldig-weiße Nanas mit Farbbeuteln bewerfen darf.

Die Organisationsdame im Park ist ein bisschen zu besorgt, dass sich die Kinder beschmutzen könnten. Wenigstens darf ich als etwas groß geratenes Kind mitmachen. Andere Erwachsene scheinen nur auf diese Gelegenheit gewartet zu haben. Bald wird die am Baum hängende Nana von Groß und Klein bedonnert.

Die Ausstellung im Inneren des Gebäudes beinhaltet Bilder und Collagen und kleinere Skulpturen, Zeichnungen und Theateraufbauten. Kleine Tafeln liefern die Informationen dazu. Nikki de Saint hat eben nicht nur Nanas geschaffen. Sie fing mit dem Beschießen mit Farbbeuteln von Leinwänden und Holztafeln an. Die Gartenaktion war dafür eine schöne Remineszenz. Sehr gelungen! Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, in Rüsselsheim schöne Ausstellungen zu bewundern und mich mit Zimtschnecken vollzustopfen.

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