Artikel mit dem Tag "Roman"



Aus dem Leben einer Autorin · 10. Mai 2016
Roman-Coaching "Zeit fürs eigene Buch - fünf Tage Intensiv-Schreibseminar" mit Carlo Geber und Lisa Kuppler vom 2.5. bis 7.5.2016 Das Nordkolleg Rendsburg ist ein Bildungszentrum mit anerkannten Fortbildungen und bietet seinen Besuchern schön gestaltete Einzel- und Doppelzimmer, einen liebevoll angelegten Garten und abwechslungsreiche Mahlzeiten für jede Kostform. Das Seminar Romancoaching habe ich mir unter mehreren Möglichkeiten ausgesucht, weil mir sowohl die Beschreibung der...
31. Oktober 2015
Mit einem Text möchte man bei seinen Lesern bestimmte Emotionen wecken. Um sicher zu gehen, dass der Leser mitbekommt, das an dieser Stelle seine Gefühle/ sein Interesse/ die volle Aufmerksamkeit gefordert ist, greifen Autoren gerne mal zur Holzhammermethode, frei nach dem Motto, eine Verdoppelung meiner Bemühungen bringt gewiss das richtige Ergebnis. Tut es nicht. Es wirkt bemüht und der Leser wendet sich mit Grausen, da er den Trick bemerkt. Oder rufen unangebrachte Heiterkeit hervor....
05. Juli 2015
Nachdem ich das erste Kapitel mit einem Cliffhänger beendete, stürzte ich mich enthusiastisch auf das zweite Kapitel. Diesmal bin ich mir mit der Hauptfigur nicht so schnell sicher. Vielleicht muss ich später sehr viel ausbessern und nacharbeiten, aber ich entscheide mich dennoch für Pakita, die älteste Tochter der Pranokfürstin, die mögliche Erbin des verwaisten Throns in Pik'aht Prala, der Hauptstadt meiner Welt. Sie ist ganz eindeutig eine sogenannte „Rampensau“, mit wenig Geduld...
21. Juni 2015
Ich habe es nicht mehr ausgehalten und schon einmal mit dem Schreiben angefangen. Dabei gestaltet sich die erste Seite als besonders schwierig, da es die Seite sein wird, die der zukünftige Leser als erstes zu Gesicht bekommt und aufgrund derer er/sie sich entscheiden wird, ob er/sie das Buch kauft oder nicht. Der erste Satz sollte also einen Grund liefern, warum man unbedingt mit dem Lesen fortfahren sollte. Er kann superspektakulär sein oder so normal und gewöhnlich daher kommen, dass der...
07. Juni 2015
Habe mir die Zeitschrift für Autoren „Federwelt“ abonniert. In der Ausgabe April/Mai entdecke ich einen Artikel über das Schreiben von Fantasy: Alle schon dagewesen? Wie originelle Figuren und Völker in die Fantasy kommen. Kurz überlege ich, ob die mich kennen oder ob mein Computer ausspioniert wird und verwerfe diese Gedanken als schlichte Paranoia. Der Artikel kommt wie gerufen. Ich weiß bereits, dass verschiedene Völker in meiner Geschichte vorkommen, wollte es aber dem Leser...
31. Mai 2015
Namensfindung, Brainstorming, Clustern, die praktische Plott-Checkliste habe ich mehr oder weniger gekonnt abgearbeitet. Was mir noch fehlt ist, einen Stammbaum zu erstellen, um die Figuren in Beziehung zueinander zu setzen. Das hilft mir, den Überblick über die Protagonisten zu behalten und nicht aus Versehen zwei Figuren, die eigentlich als Geschwister angelegt waren, miteinander zu verheiraten. Es sei denn, ich will es so, weil es der Geschichte dienlich ist. Ein Stammbaum hilft mir auch,...
08. Mai 2015
Ich bin von jeher ein Discovery-Writer. Wenn mich die Muse überkommt, setzte ich mich mit meinem Laptop hin und schreibe. Einfach so, ohne Vorbereitung. Das hat sehr lange sehr gut funktioniert. Diese Art des Schreibens hat mich sogar durch zwei Nanowrimo getragen. Ich fange bei „A“ an, arbeite mich über „B“ und „C“ nach „D“ und schwupps, schon ist der Nano rum und ich habe 50.000 Wörter. Und eine Story, die nach mehrfacher Überarbeitung sogar lesenswert ist. Bestätigen mir...